• Home
  • Hanzevast nimmt Stellung zum bisherigen Verlauf und Stand in Sache Gängeviertel

Hanzevast nimmt Stellung zum bisherigen Verlauf und Stand in Sache Gängeviertel

29 oktober 2009, Vastgoed


Anfang 2005 ist Hanzevast ontwikkeling bv eingeladen worden, sich als Investor an der Renovierung und Neuentwicklung des Gängeviertelquartiers in Hamburg zu beteiligen. “Eine Aufgabe die korrespondiert mit unserer Zielsetzung und Erfahrung um Schwerpunktmäßig Bestandsimmobilien und Denkmalgeschütze Objekte in Innenstadtlagen umzubauen und/ oder zu renovieren bzw. zu revitalisieren“ so Hanzevast Vorstand Jaap Wolters. Wegen der besonders interessanten Komposition der historischen Altbauten in Zusammenhang mit der exponierten Lage hat sich Hanzevast entschlossen das Projekt „Gängeviertel neu“ zu realisieren. Nach wie vor ist Hanzevast von den besonders guten Entwicklungsmöglichkeiten dieses Viertels überzeugt - auch in kulturhistorischer Hinsicht. „Vieles spricht dafür, daß das „Gängeviertel“ sich zu einem der attraktivsten Wohn- und Arbeitskomplexe im Zentrum Hamburgs entwickeln wird“ ergänzt Wolters.

Zur Beschleunigung des Projektes hat Hanzevast Mitte 2007 sich als treibende Kraft unter ehemals mehreren Projektbeteiligten engagiert. Nachdem auf Wunsch der Stadt und in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Fachabteilungen der Stadt alternative Planungen ausgearbeitet und vorgestellt worden sind, ist am Oktober 2007 beschlossen worden, die ursprünglichen Vorgaben unverändert zu handhaben. Innerhalb dieser Vorgaben ist die Planung mittlerweile fertig gestellt.

Hanzevast leistet alle Zahlungen vertragskonform und in Absprache mit der Stadt
Ein Städtebaulicher Vertrag, basierend auf dieser Planung ist am Oktober 2008 unterschrieben worden. Bis heute ist die Gängeviertel GmbH & Ko KG ihrer aus diesem Vertrag hervorgehenden Verpflichtungen stets nachgekommen und sind Anzahlungen und Bürgschaften rechtzeitig geleistet worden und Bauanträge fristgemäß eingereicht. Demzufolge ist am 2. September 2009 von der FHH vertragsgemäß die Baugenehmigung erteilt worden, womit die Renovierung und damit den Erhalt des „Gängeviertels“ endlich beginnen kann.

Bei der Suche nach potentiellen Partnern im Rahmen der Realisierung des Projektes und in der Annahme, daß die FHH vielleicht noch Einfluß auf Details in die endgültige Gestaltung nehmen möchte, hat Hanzevast der Stadt ein Partnerschaft angeboten. Dieser Vorschlag wurde nicht aufgegriffen. Stattdessen wurde Hanzevast zu einem Gespräch gebeten um die eventuelle Rückübertragung des Gesamtprojektes zu untersuchen. Mit dem nachdrücklich schriftlich mitgeteilten Hinweis, daß dies die nächste fristgemäße Teilzahlung von 17 September 2009 beeinträchtigen könnte, hat Hanzevast die Einladung angenommen. Der Termin endet ohne konkrete Angebote der Stadt.

Mit dem Liegenschaftsamt wurde anschließend abgestimmt, daß die genannte Einzahlung am 19 Oktober erfolgen wird (diese Zahlung ist termingerecht erfolgt). Hanzevast legt Wert darauf zu betonen, daß seitens Hanzevast niemals ein Fristverlängerung oder Zahlungsaufschub beantragt wurde. Im Gegensatz dazu hat Hanzevast zuletzt und wiederholt am Mittwoch 21 Oktober 2009 mitgeteilt, daß auch die nächste Zahlung am Montag plangemäß eingehen wird. Annahmen über zu späte Bezahlung oder sogar Zahlungsverweigerung entbehren jede Grund und waren spekulativ.

Warten auf die Stadt
Aktuell stellt sich die Frage wie die ungeplante in Gebrauchnahme des „Gängeviertels“ durch die Künstlerkollektive von der Stadt Hamburg gelöst wird. Da die Gängeviertel GmbH & Co KG noch kein Eigentümer der Immobilien ist, gibt es kein Rechtsgrundlage für direkte Gespräche mit den jetzigen Nutzern.

Bis heute hat die FHH gegenüber Hanzevast wiederholt und zuletzt am Mittwoch 21 Oktober 2009 geantwortet, das die Objekte am 26 Oktober „Frei“ geliefert werden. In der Presse kursierende Berichte, daß der Senat beabsichtigt Kontakt mit Hanzevast aufzunehmen. Dies ist bis jetzt nicht erfolgt.
Es gibt jedoch eine Einladung vom Bezirk Hamburg Mitte für eine Art „Runder Tisch Gespräch“ in der nächsten Woche. Dieser Einladung wird Hanzevast natürlich gern folgen. Da dieser Termin aber nach Übergabe-, und Zahltag ist, ist davon auszugehen, daß Sprinkenhof AG bei dem gegenüber Hanzevast konsequent vertretenen Standpunkt die betroffenen Objekte zu räumen bleibt „Obwohl wir einem Kennen lernen der Künstler und deren Pläne durchaus offen stehen, liegt die Initiative, inklusive der Gestaltung von Rahmenbedingungen für ein solches Gespräch, nach wie vor bei der Stadt“ so Wolters.

Zusammenarbeit mit regionalen Partnern für den Erhalt eines besonderen Viertels
In der gesamte Umgestaltung des „Gängeviertels’ ist sowohl bei der ursprüngliche Ausschreibung, als bei der jetzt vorliegende Planung ein maximal möglichen Erhalt der vorhandene Gänge Struktur Zielsetzung, inklusive der Erhalt von denkmalgeschützter und nicht denkmalgeschützter historischer Bausubstanz. Rund die Hälfte der Gesamtinvestition wird hierfür aufgewendet.

Damit wird etwa 70% der Bestandsimmobilien nach aufwendige Renovierung erhalten. Zwei Haüser werden dabei komplett entkernt. Hanzevast freut sich darüber das in der jetzige Planung mehrere Gebäudefassaden in der ursprünglichem Erscheinungsform erhalten bleiben. In allen Projektschritten werden regionale Partner wie Banken, Baufirmen, Makler etc. miteinbezogen um schon in der Planungs- und Bauphase eine Wertschöpfung für den Standort Hamburg zu ermöglichen und so nicht nur ein historisches Objekt sondern auch Arbeitsplätze zu sichern

„Nach vielen Jahren die ich mit meiner Familie in Hamburg gelebt habe, betrachte ich die Stadt Hamburg als meine zweite Heimat. Es freut mich persönlich besonders ein so geschichtsträchtiges Viertel für die Stadt zu erhalten und neu zu beleben“ freut sich Jaap Wolters.


Banner fusie fondsen